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Wie kam der Appenzeller Sennenhund aus dem Berner Oberland in den Taunus?

 

Klemens

 

Mein Interesse an einem "Sennenhund" wurde vor fast 40 Jahren bei einem Urlaub in der Schweiz geweckt. Bereits als Kind wünschte ich mir einen eigenen Hund, und so einen mittelgroßen Bauernhund, wie wir sie auf unseren Wanderungen auf einigen Höfen antrafen, hätte ich mir am liebsten mitgenommen.

Später hatte ich dann eigene Hunde, zuerst einen Dalmatiner, dann Wachtelhunde und die Sennenhunde schienen vergessen. Nachdem in Deutschland und auch in unserer näheren Umgebung immer öfter Berner Sennenhunde und später auch Entlebucher zu sehen waren, begann ich mich über diese Rassen zu informieren.

 

    
Unsere "Nixe" - Haus- und Hofhund und ein ausgezeichnetes Kindermädchen

 

Nach unserem Umzug haben wir von intensiver Milchviehhaltung im Stall auf Mutterkühe mit extensiver Weidehaltung von April bis Nov./Dez. umgestellt; die restliche Zeit verbringen sie im Offenlaufstall. Obwohl unsere Rinder keinen "Bio"-Stempel auf dem Hintern tragen, werden sie das ganze Jahr über nur mit Gras und Heu ernährt. Sie sind wesentlich gesünder als früher und die Kälber wachsen natürlich auf. Da wir aber mehrmals die Weide wechseln müssen und oft geeignete Helfer fehlen, habe ich wieder an die Sennenhunde gedacht.

 


     

unsere Mutter-Kühe im Hochtaunus

 

Nach und nach kam ich zu der Überzeugung, dass ein Appenzeller Sennenhund das richtige sein würde, nicht viel größer als ein Wachtel und auch vom Wesen her müsste er mir liegen. Allerdings fällt eine Entscheidung schwer, wenn man das Haus schon voller Hunde hat und sich auch noch in den Kopf setzt, es müsste ein "Brauner" sein.

 


Frutigen        Frutigen

Frutigen        Frutigen

hier lebte Klemens bis zum Juni 2001

 

Als dann - völlig unerwartet - der Anruf kam, ob ich noch einen Hund suche, habe ich ja gesagt. Er ist im Juni 2001 bei uns eingezogen und hat - nach anfänglicher Skepsis - auch den Rest der Familie überzeugt. Er ist zwar bis jetzt mehr Ausstellungshund als Arbeitstier, aber die Anlage zum Viehtreiben ist reichlich vorhanden, Sie muss nur noch in die richtigen Bahnen gelenkt werden. Mein erster Appenzeller ist genau so, wie ich ihn mir gewünscht habe und ich habe diesen Schritt nicht bereut. 

 

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